Klang bei Pferden? Reagieren die denn auf so etwas?
Und wie!
Seit 2002 arbeiten wir mit Klanganwendungen bei Menschen mit großem Erfolg.
Wir haben zunächst die Intensivausbildung zur Anwendung von Klangmassagen im Institut von Peter Hess ® absolviert. Friedhelm hat zusätzlich eine zweieinhalbjährige Ausbildung zum Klangpädagogen im gleichen Institut abgeschlossen. Da war es naheliegend, auszuprobieren, ob das nicht in ähnlicher Weise auch bei Pferden anspricht.
Zunächst sporadisch, etwa nach Verletzungen, Lahmheiten, Zerrungen, dann systematisch im körperlichen, aber auch im mentalen Bereich haben wir erforscht, was – wo – wie anspricht, wie lange es anhält und wie oft die Behandlungen wiederholt werden müssen. Wir haben die Behandlungen inzwischen mit einem speziellen Trainingsprogramm verknüpft, um eine genauere Aussagekraft über die Wirksamkeit zu erhalten.

Wie kann der Laie sich das vorstellen?
Es handelt sich um eine energetische Arbeit, die sich physisch und psychisch auswirkt. Normalerweise, also im gesunden Zustand, fließt die Lebensenergie permanent durch den Körper und versorgt diesen mit der notwendigen Power J
Durch Besorgnis, Angst, Schmerzen, psychischen oder physischen Druck und durch Lieblosigkeit, Über- bzw. Unterforderung verlangsamt sich der Energiefluss und bildet zuletzt einen „Pfropf“, dass heißt, die Energie fließt an der Stelle nicht mehr. Die stagnierende Energie materialisiert zuletzt und ist als Krankheit zu diagnostizieren.
Die Klangarbeit setzt also im Vorfeld der Manifestation als physische Erkrankung oder psychosomatische Störung an. Es geht hier darum, Blockaden, also verdichtete Energieansammlungen zu lokalisieren, aufzulockern und anschließend auszuleiten. Anschließend muss dann das entstandene „Energieleck „ wieder aufgefüllt werden.
Friedhelm hat in den vergangenen Jahren spezielle- und ausgesprochen effektive Methoden zum Ausleiten der Blockaden entwickelt und „serienreif“ gemacht.

Was ist für die Behandlung erforderlich?
Gearbeitet wird mit verschiedenen Therapieklangschalen, die einen absolut reinen Klang haben müssen und einem großen chinesischen Gong, einem sogenannten TAM-Gong. Hinzu kommen diverse Schlegel und Lagerungsmaterial, um die Körperbereiche des Pferdes bei der Behandlung unterstützen zu können.
Wer übrigens die Klangausbildung bei Pferdisch absolviert hat, benötigt nach derzeitigem Erfahrungsstand nur eine zusätzliche Klangschale, die knapp unter 100 € kostet.
Wie wird gearbeitet?
Wir führen die Klangbehandlung zu zweit durch, da das Pferd während der Behandlung vorne durch die zweite Person gehalten bzw. psychisch unterstützt wird.
Direkt hinter dem Pferd befindet sich mit der Hohlseite zum Körper der Gong, die für die Ausleitung und die anschließende Energiezuführung erforderlich ist.
Mit den Klangschalen arbeiten wir bis auf wenige Ausnahmen nicht mit Körperkontakt, sondern überwiegend im Bereich des sogenannten Ätherkörpers, also 12 – 15 Zentimeter vom Körper entfernt, des Weiteren in der emotionalen Aura, also etwa bis zu 1 Meter vom Körper entfernt.
Der Behandelnde arbeitet mit den Klangschalen und dem Gong über sein Gehör, außerdem fühlt er in seiner Hand die sich während der Behandlung verändernden Schwingungen der Schalen.
Bei Energie - Lecks saugt der Körper nach dem Anschlagen der Klangschale den Sound auf, wie ein Schwamm, so dass danach lediglich sogenannte Obertöne zu hören sind.
Bei Energieblockaden reflektiert der betroffene Körperbereich den Sound, so dass ein „Wabbern“ zu hören ist.
Ist die Blockade weg, fließt der Klang rein durch den Körper, ein Genuss für die Ohren.

Wer die Pferdisch Klangausbildung absolviert hat, kann die Pferdebehandlung bei uns erlernen. Die Behandlung eines Pferdes ist insofern leichter, als die „Rückmeldungen“ wesentlich deutlicher ausfallen, als bei Menschen.
Allerdings hat ein Pferd im Gegensatz zum Menschen nur zwei Chakren.
Da alle Behandlungsprinzipien ansonsten auch bei Pferden Geltung haben, ist eine direkte Ausbildung am Pferd nicht sinnvoll, da der Schüler die Auswirkungen zunächst bei sich selber erspüren lernen muss, um effizient und achtsam arbeiten zu können.
Außerdem entsteht der Respekt vor der Wirksamkeit der Klangbehandlungen erst, wenn jeder diese an sich selber erfahren hat.
Wie bereits gesagt, fußt die ganze Arbeit auf den Methoden zur Energieausleitung, die Friedhelm für die Behandelung von Menschen entwickelt hat.
Wir möchten diese Behandlungsmöglichkeit anderen Menschen zugänglich machen. Wir selber werden keine anderen Pferde behandeln, dazu fehlt uns die Zeit. Wir geben unser Wissen und unsere Erfahrung jedoch gerne an andere Menschen weiter. Interessenten können sich mit uns in Verbindung setzen.

Ergebnisse:
Wir haben über mehrere Wochen etwa alle zwei Tage mit Gini, Friedhelms 20jähriger Quarterhorsestute gearbeitet und experimentiert.
Sie hatte eine chronische Fesselträgerentzündung vorne links mit Lahmheit, die immer wieder auftrat, des Weiteren Atemprobleme mit starker Verschleimung der Bronchien, eine Staub – Heu – Strohallergie und einen permanent missmutigen Gesichtsausdruck, der sie sehr alt aussehen ließ. Außerdem trat sie zuletzt mit der Hinterhand nicht mehr richtig unter ihren Schwerpunkt, machte Trippelschritte und verlagerte ihr Gewicht vermehrt auf ihre Vorhand.
Das gehört heute alles der Vergangenheit an.
Wir brauchen das Heu nicht mehr anzufeuchten, sie steht wieder auf Stroh und geht vorne links klar. Durch die Behandlung haben wir vermutlich uralte Blockaden in den Schultern insbesondere rechts, festgestellt, die zu einer Überlastung des linken Vorderbeins geführt haben mögen.
Dabei ist zu bemerken, dass die Blockaden scheibchenweise (man kann es sich vorstellen, wie Zwiebelschichten) diagnostiziert, ausgelöst und ausgeleitet wurden. Der relevante Punkt wanderte dabei immer mehr nach unten, von Behandlung zu Behandlung. Es müssen Blockaden gewesen sein, die die Stute bereits seit vielen Jahren hatte.
Gini hatte während ihrer ganzen Turnierzeit einen nicht passenden Sattel. Diesen Missstand hat Friedhelm damals mangels Wissen und Erfahrung nicht erkennen können, er hatte sich – wie so viele andere Reiter auch – auf den Sachverstand des Verkäufers verlassen.
Als schließlich die Schultern und Vorderbeine klar waren, ging es mit dem rechten hinteren Bein weiter. Die Probleme fanden wir nicht in den unteren Extremitäten vor, sondern vielmehr im Kniegelenk.
In dem Maße, wie die körperlichen Blockaden aufgelöst werden konnten, veränderte sich das Pferd in seinem mentalen Zustand. Sie schien immer jünger zu werden, tollte wieder herum und hatte wieder Spaß daran, sich zu bewegen. So haben wir Gini noch nie gesehen, urteilten mehrere Pferdisch Coaches und Reitlehrer, die sie seit langer Zeit kennen.
Die Behandlung ist noch nicht abgeschlossen, aber soviel ist klar:
Definitive Verbesserungen im körperlichen Bereich, aber darüber hinaus noch Veränderungen im mentalen Bereich lassen uns zu dem Schluss kommen, dass der interessierte Pferdehalter eine effektive Möglichkeit an die Hand bekommt, sein Pferd körperlich zu unterstützen und darüber hinaus das Beziehungskonto zu seinem Pferd im grünen Bereich zu halten.
Der professionelle Anwender erhält eine effiziente, schonende Behandlungsmöglichkeit, die garantiert keine Nebenwirkungen hervorruft, sieht mal einmal von gelegentlichen Erstverschlimmerungen ab.
Wir sind sehr froh, dass wir uns zu diesem ausgiebigen Versuch mit dem uns sehr vertrauten Pferd entschlossen haben.

Wir demonstrieren die Klangbehandlung von Pferden im Rahmen der Ausbildung „Energetische Pferdemassage“.
Der Vollständigkeit halber möchten wir erwähnen, dass wir für die Atemprobleme Gini zweimal pro Woche mit einem Ultraschallinhalator der Firma KEGEL inhalieren lassen haben, mit durchschlagendem Erfolg.
Das Rezept haben wir von Herrn Günter Otto, unserem Lieferanten für Wissen und Waren zur sinnvollen Anwendung von effektiven Mikroorganismen bei Pferden und ihren Verwandten. Herr Otto ist mit seinem Sachverstand und seiner Erfahrung für uns ein weiser Lehrer, wir sind glücklich, zu seinen Freunden zu zählen ( siehe auch Bericht über EM ).
Bezugsquellen:
Equiptech Günter Otto, Email: otto-g@t-online.de Fax.: +49 (0) 5961 - 9569998
Kegel-Inhalator: http://www.werner-kegel.de Tel.: +49 (0) 5481 - 2434
Pferdisch Klangausbildung: www.lebenswichtiges.de Tel.: +49 (0) 2584 - 934620
Last edited 29. Mai 2008






